Meine Themen
und Ideen

8 Themenblöcke für ein modernes Stuhr
- für die Zukunft unserer Gemeinde!

„Eine starke lokale Wirtschaft ist die Basis für eine starke Gemeinde – dafür möchte ich den Unternehmen weiterhin gute Rahmenbedingungen für Wachstum und Beschäftigung bieten und Innovationen und Existenzgründungen fördern.“

Wir sind eine wirtschaftlich starke Gemeinde. Unsere Unternehmen investieren am Standort, sichern Arbeitsplätze, sorgen für Einnahmen und tragen maßgeblich zur Entwicklung Stuhrs bei.

Damit das so bleibt, dürfen wir uns nicht auf dem Status quo ausruhen. Die Anforderungen an Unternehmen verändern sich – durch Digitalisierung, Fachkräftemangel, globalen Wettbewerb und die unberechenbare US-amerikanische Handels- und Zollpolitik.

Ich setze mich dafür ein, dass wir unsere Unternehmen aktiv unterstützen. Dazu gehört eine stärkere Innovationsförderung ebenso wie eine intensivere Förderung von Existenzgründungen. Ich möchte die Gründungsberatung weiter ausbauen und ein lokales Netzwerk schaffen, das Gründerinnen und Gründer untereinander und mit etablierten Unternehmen verbindet, um gegenseitig voneinander zu profitieren.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Sicherung von Unternehmensnachfolgen. Viele Betriebe stehen vor einem Generationswechsel – hier müssen wir frühzeitig unterstützen, um Arbeitsplätze und Strukturen zu erhalten.

Dem Fachkräftemangel möchte ich gezielt begegnen, indem wir unsere Gemeinde für Fachkräfte attraktiver machen und Unternehmen die Suche nach geeigneten Auszubildenden sowie Fach- und Nachwuchskräften erleichtern.

Gleichzeitig sehe ich weiteren Handlungsbedarf bei unseren Gewerbegebieten. Ich setze mich für die Revitalisierung bestehender Gewerbeflächen und die Entwicklung neuer Gewerbegebiete ein. Die erfolgreiche Entwicklung der Gewerbegebiete: Birkenweg, Brinkum-Süd und Delmenhorster Straße gilt es fortzuführen, um Wachstum zu ermöglichen.

Mein Ziel ist klar: Stuhr soll ein starker, moderner und wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort bleiben.

„Ich setze mich dafür ein, dass Wohnen in Stuhr bezahlbar wird – durch mehr Wohnungsbau, kluge Flächennutzung und klare Vorgaben.“

Wir erleben auch in Stuhr einen steigenden Druck auf den Wohnungsmarkt. Die Nachfrage wächst, während Flächen begrenzt sind. Besonders für junge Erwachsene, größere Familien sowie ältere Menschen wird es zunehmend schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden.

Ich werde diesem Trend aktiv entgegenwirken. Mein Ziel ist es, mehr Wohnraum zu schaffen und dabei gezielt auf Bezahlbarkeit zu achten.

Ein wichtiger Ansatz ist die Nutzung gemeindeeigener Grundstücke. Hier können wir selbst gestalten – entweder durch eigene Bauprojekte oder durch klare Vorgaben bei der Vergabe der Grundstücke, die bezahlbaren Wohnraum verbindlich einfordern.

Außerdem werde ich auf einen Grundsatzbeschluss hinwirken, der vorsieht, dass bei Neubauten ab 10 Wohneinheiten mindestens 20 Prozent der Wohneinheiten als sozialer Wohnraum mit 20 jähriger Bindung entstehen.

Zusätzlich setze ich mich für die Ausweisung neuer Baugebiete ein, um insbesondere jungen Familien Perspektiven zu bieten. Gleichzeitig müssen wir realistisch bleiben: Geeignete Flächen sind begrenzt.

Deshalb möchte ich die Nachverdichtung im Bestand gezielt nutzen – immer gesteuert und im Einklang mit dem Ortsbild.

Die Umwandlung von leerstehenden Einzelhandelsflächen zu Wohnraum bietet ein weiteres Potential, das wir künftig systematisch nutzen sollten. Die Bundesregierung hat dafür ein neues Förderprogramm aufgelegt, dass wir für Stuhr nutzen sollten.

Die Entwicklung unserer Ortskerne sehe ich als große Chance. Ich werde diese aktiv begleiten, Investoren eng einbinden und gleichzeitig Eigentümerinnen und Eigentümer bei der energetischen Sanierung ihrer Gebäude fördern.

So schaffen wir mehr bezahlbaren Wohnraum, ohne die Identität unserer Gemeinde zu verlieren.

„Ich werde den Wandel aktiv gestalten – mit pragmatischen Lösungen, die Umwelt, Wirtschaft und Versorgungssicherheit verbinden.“

Die Anforderungen an Energieversorgung und Infrastruktur verändern sich grundlegend. Gleichzeitig erwarten die Menschen Lösungen, die funktionieren und bezahlbar bleiben.

Die Wärmeversorgung unserer Gebäude ist für ca. 30 % der gesamten CO2- Emissionen verantwortlich ist. Das Verbrennen von Gas und Heizöl ist nicht nur klimaschädlich, es macht uns leider auch sehr stark abhängig von den Preisentwicklungen auf den globalen Energiemärkten.

Deshalb ist die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung ein wichtiger Baustein. Ich setze mich dafür ein, diese konsequent umzusetzen und Bürgerinnen und Bürger dafür umfassend zu beraten.

Ich engagiere mich für einen konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien – insbesondere durch Photovoltaik auf kommunalen Gebäuden und Freiflächen. Dazu gehören auch Batteriespeicher sowie die Offenheit für weitere erneuerbare Technologien.

In der Nutzung selbsterzeugter, erneuerbarer Energien sehe ich großes Potenzial. Neue Modelle, wie das Strombilanzkreissystem oder das Energy Sharing bieten den Gewerbetreibenden gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie der Gemeinde neue Möglichkeiten, um Energiekosten zu senken und den Ausbau erneuerbaren Energien wirtschaftlich zu gestalten. Damit Bürgerinnen und Bürger auch finanziell von solchen Zukunftsinvestitionen profitieren und darüber mitbestimmen können, soll die Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft-Stuhr geplant werden. Dafür werde ich mich einsetzen.

Ein zentraler Ansatz ist der effizientere Umgang mit Energie. Ich möchte ein Energiemanagementsystem für die gemeindeeigenen Gebäude einführen, um Verbräuche besser erfassen und steuern zu können, um die Energiekosten senken zu können.

Der Infrastrukturausbau für den Hochwasserschutz wurde nach vielen Jahren des Unterlassens nun erfolgreich gestartet. Dieses Großprojekt ist aber noch längst nicht fertig. Daher werde ich mich in den nächsten Jahren um eine intensive Begleitung kümmern, damit wir unseren Bürgerinnen und Bürger künftig einen größtmöglichen Schutz vor weiteren Hochwassern bieten können.

Zur guten Stuhrer Infrastruktur zählen für mich auch die Feuerwehren, deren Arbeit ich aktiv unterstützen werde: Die Neubauprojekte für die Feuerwehren in Stuhr und Heiligenrode setze ich um und sorge zugleich für eine moderne Ausstattung aller Wehren und werde mich für die Evaluierung und Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplan einsetzen.

So schaffen wir die Grundlage dafür, dass sie ihre vorbildliche Arbeit auch künftig leisten können – nicht nur bei den zahlreichen Brand- und Unfalleinsätzen, sondern ebenso in ihrer herausragenden Jugendarbeit. Auch die Gründung einer Kinderfeuerwehr in der Gemeinde Stuhr unterstütze ich ausdrücklich.

„Ich möchte die Lebensqualität in Stuhr verbessern – durch gute Angebote, starke Vereine und eine aktive Gemeinschaft.“

Wir sind eine Gemeinde mit einem starken gesellschaftlichen Zusammenhalt. Vereine, Ehrenamt und soziale Angebote tragen maßgeblich dazu bei.

Ich setze mich dafür ein, dieses Engagement zu stärken und verlässlich zu unterstützen. Dazu gehört die Förderung von Vereinen ebenso wie die Wertschätzung ehrenamtlicher Arbeit.

Ein wichtiges Projekt ist der Abschluss des Hallenbadbaus. Schwimmen ist eine grundlegende Fähigkeit – insbesondere für Kinder. Mit dem Hallenbad wächst das attraktive Freizeitangebot für alle Generationen und erhöht die Standortattraktivität für Fachkräfte, die unsere Wirtschaft dringend benötigt.

Auch die Jugendarbeit möchte ich weiter ausbauen. Junge Menschen sollen stärker eingebunden und für unsere Gemeinde begeistert werden – beispielsweise durch neue, projektbasierte Beteiligungsformate. Mir ist wichtig, dass Jugendliche nicht nur gehört, sondern aktiv an Entscheidungen beteiligt werden, die ihren Alltag betreffen.

Mit Formaten wie „Pimp Your Town“ haben wir in Stuhr bereits gute Ansätze, die ich weiter stärken und ausbauen möchte. Solche Projekte zeigen, wie politische Beteiligung ganz konkret und praxisnah gelingen kann.

Darüber hinaus spielen Einrichtungen wie das „No Moor“ eine wichtige Rolle als Treffpunkt und Anlaufstelle für Kinder- und Jugendliche. Diese Angebote möchte ich sichern und weiterentwickeln, um verlässliche Räume für Begegnung, Austausch und Freizeit zu schaffen.

So stärken wir die Beteiligung junger Menschen und fördern zugleich eine lebendige, engagierte junge Generation in unserer Gemeinde.

Darüber hinaus möchte ich unsere Sport- und Freizeitangebote weiterentwickeln und prüfen, ob bestehende Kapazitäten noch ausreichen oder erweitert werden müssen.

Die wachsende Zahl der Senioren erwartet zu Recht, dass ihre Bedürfnisse gehört und beachtet werden. Wir haben in Stuhr bereits sehr gute Angebote wie z.B. das Mehrgenerationenhaus und das Reipschläger-Haus in Brinkum oder die Sozialstation, die hervorragende Arbeit leisten. Diese gilt es abzusichern und auf den steigenden Bedarf anzupassen. Dafür werde ich mich einsetzen, damit auch die älteren Menschen sich in Stuhr wohl fühlen und attraktive Angebote im sozialen, kulturellen oder pflegerischen Bereich erhalten.

So stärken wir den Zusammenhalt in unserer Gemeinde und sorgen dafür, dass Stuhr für Menschen jeden Alters ein lebenswerter Ort bleibt.

„Ich möchte die Verwaltung konsequent modernisieren – digital, effizient und bürgernah.“

Ich bin stolz auf die Servicequalität unseres Rathauses und werde diesen Standard sichern und weiter ausbauen.

Viele Dienstleistungen lassen sich schon heute bequem von zu Hause erledigen und unser Bürgerbüro ist auch am Freitagnachmittag geöffnet, um Behördengänge zu erledigen.

Für alle Bürgerinnen und Bürger, die noch nicht zu den „digital natives“ gehören, wird diese direkte Beratungsleistung im Rathaus von Mensch zu Mensch weiterhin mit hoher Qualität angeboten und ausgebaut werden.

Dennoch steht die Verwaltung vor großen Herausforderungen. Der Fachkräftemangel und die zunehmende Aufgabenlast müssen bewältigt werden.

Deshalb setze ich mich dafür ein, Verwaltungsprozesse konsequent zu digitalisieren und gezielt Künstliche Intelligenz (KI) einzusetzen. Ziel ist es, Abläufe zu beschleunigen und den Mitarbeitenden leistungsfähige Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie ihre Aufgaben effizienter erledigen können. Voraussetzung dafür sind gezielte Schulungen sowie eine entsprechend modernisierte IT-Infrastruktur.

Außerdem werde ich mich für innovative Smart-City-Anwendungen einsetzen, die das Leben in Stuhr komfortabler und sicherer machen. Sie helfen dabei, bestehende Aufgaben effizienter zu erledigen und gleichzeitig Energieeinsparpotenziale zu nutzen. So können wir nachhaltig Kosten senken und einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Konkrete Beispiele für Stuhr sind etwa digitale Füllstandsanzeigen für Mülleimer zur Verbesserung der Sauberkeit, die Erfassung von Pegelständen unserer Gewässer für einen besseren Hochwasserschutz, sensorbasierte Parkraumerfassung zur gezielten Steuerung sowie die digitale Übermittlung von Strom-, Gas- und Wasserverbräuchen (Smart Metering).

Die Transparenz kommunaler Entscheidungen ist für mich unverzichtbar: Sitzungsunterlagen, Beschlussvorlagen und Protokolle müssen verständlich und leicht zugänglich sein. Mit dem Ratsinformationssystem stellt die Gemeinde bereits umfangreiche Informationen bereit. Zusätzlich informiert die Gemeinde über Aktuelles per WhatsApp‑Kanal und versorgt die lokale Presse mithilfe einer aktiven Presse‑ und Öffentlichkeitsarbeit mit zuverlässigem Informationsmaterial. Diese Angebote will ich weiter ausbauen und besser vernetzen.

Um künftig den direkten Austausch zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Gemeinderat zu erleichtern, setze ich mich für ein niedrigschwelliges online Ideen‑ und Beteiligungsportal ein. Dort können Fragen und Wünsche eingebracht, Rückmeldungen gegeben und Anliegen gemeinsam besprochen werden. Zum Beispiel ein Ideenwettbewerb für die Nachnutzung des alten Gerätehauses in Heiligenrode oder Stuhr.

Gleichzeitig sehe ich die spontane digitale Mitbestimmung kritisch:

Politik benötigt sorgfältige Beratung, Abwägung und fachliche Prüfung; Stand heute gibt es keine allgemein verlässlichen, rechtssicheren Online‑Abstimmungstools, die Manipulationsrisiken (z. B. Bots, Mehrfachstimmen, Identitätsprobleme) zuverlässig ausschließen; deshalb sind vorschnelle Online‑Abstimmungen sehr problematisch.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Ausbau der digitalen Infrastruktur: Der flächendeckende Ausbau von Glasfaser und Mobilfunk ist eine zentrale Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftliche Teilhabe.

Als ehemaliger und auch heute noch gut „vernetzter“ Geschäftsführer des Breitbandzentrums Niedersachsen-Bremen ist es mein Anspruch: Stuhr soll flächendeckend mit Glasfaser und Mobilfunk versorgt werden!

Ich stehe für eine Verwaltung, die als moderner Dienstleister hinter unseren Bürgerinnen und Bürgern steht.

„Ich möchte Mobilität in Stuhr so gestalten, dass sie für alle funktioniert – zuverlässig, sicher und zukunftsfähig.“

Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur ist entscheidend für unsere Lebensqualität und wirtschaftliche Stärke. Gleichzeitig stehen wir vor der Aufgabe, Mobilität nachhaltiger zu gestalten.

Ich setze auf einen ausgewogenen Ansatz, der alle Verkehrsmittel berücksichtigt – Auto, Fahrrad, öffentlichen Nahverkehr und den Fußverkehr.

Dabei gilt es, bestehende Herausforderungen im Blick zu behalten: In einigen Bereichen werden Radfahrerinnen und Radfahrer auf die Straße geführt – auch auf stärker befahrenen Abschnitten. Trotz Tempo 30 wird dies von vielen Menschen als unsicher empfunden. Hier müssen wir sorgfältig prüfen, wie wir die Verkehrssituation weiter verbessern und für alle Beteiligten sicherer gestalten können.

Damit der Autoverkehr auch künftig gut funktioniert, gilt es zugleich den zunehmenden Sanierungsbedarf unserer Gemeindestraßen zu bewältigen. In den vergangenen Jahren wurden die Haushaltsmittel für die Instandhaltung von Straßen und Radwegen vervierfacht. Diese Anstrengungen möchte ich weiter verstärken, um ihre Sicherheit und Leistungsfähigkeit zu gewährleisten.

Gleichzeitig sehe ich großes Potenzial im Radverkehr. Sichere und gut ausgebaute Radwege sind die Voraussetzung dafür, dass mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen. Deshalb werde ich mich für die schrittweise Verbesserung der Radverkehrsführung einsetzen – insbesondere dort, wo heute noch Nutzungskonflikte bestehen. Zudem müssen bestehende Lücken im Radwegenetz geschlossen und beschädigte Wege saniert werden.

Ein zentraler Baustein ist der öffentliche Nahverkehr. Ich setze mich für die Fertigstellung der Linie 8 und eine bessere Verzahnung mit den Busverbindungen ein. Wichtig ist, dass auch die südlicher gelegenen Ortsteile durch eine gute Anschlussverbindung an der Linie 8 partizipieren. Besonders wichtig ist mir eine verlässliche Anbindung – auch in den frühen Morgenstunden, am Abend und am Wochenende, damit noch mehr Menschen den ÖPNV im Alltag nutzen können.

Zusätzlich werde ich die Ladeinfrastruktur für E‑Mobilität gezielt ausbauen, die ich bereits mit einer erfolgreichen Konzessionsausschreibung auf den Weg gebracht habe. Damit schaffen wir die Voraussetzungen für den notwendigen Wandel im Verkehrsbereich, reduzieren unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und tragen dazu bei, Mobilitätskosten zu senken sowie die Klimaziele im Verkehrssektor zu erreichen.

So schaffen wir eine ausgewogene, sichere und zukunftsfähige Mobilität, die den Bedürfnissen aller Menschen in Stuhr gerecht wird.

„Gute Bildung stellt die Grundlage für die persönlichen und beruflichen Zukunftschancen unserer Kinder dar und verdient aus diesem Grund meine besondere Beachtung. Das Gleiche gilt für die Kultur, denn sie ist das soziale Rückgrat einer funktionierenden Gemeinde und schafft Verbindungen zwischen den Menschen.“

Wir sind im Bereich Bildung und Kultur bereits gut aufgestellt – gleichzeitig steigen die Anforderungen kontinuierlich.

Deshalb setze ich mich dafür ein, unsere Schulen und Kitas bedarfsgerecht weiter auszubauen und modern auszustatten. Das ist eine zentrale Voraussetzung, um qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal zu gewinnen und zu halten – und damit der Schlüssel für eine erfolgreiche frühkindliche und schulische Bildung.

Ein besonderer Fokus liegt für mich auf der engen Verzahnung von Bildung und Praxis. Ich möchte die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Wirtschaft weiter stärken, um Jugendlichen den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern und Unternehmen bei der Bewältigung des Fachkräftemangels zu unterstützen.

Darüber hinaus will ich außerschulische Bildungs- und Kulturangebote weiter ausbauen – von der Bibliothek über die Volkshochschule bis zur Kunstschule Stuhr. Denn Kultur verbindet Wissen mit Werten und ist heute wichtiger denn je: Sie bringt Menschen zusammen und baut Brücken. Gemeinsame Feste, Konzerte und das Vereinsleben schaffen Erlebnisse, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und Einsamkeit vorbeugen.

Das Feuerwehrgerätehaus in Stuhr könnte nach meiner Vorstellung sich sehr gut dafür eignen, dass dort künftig Konzerte für junge Erwachsene oder Feiern und Veranstaltungen wie das Weinfest stattfinden – siehe oben Ideenwettbewerb.

All das ist für mich entscheidend, weil gute Bildung, gelebte Kultur und starke Gemeinschaft die Grundlage für eine lebenswerte und zukunftsfähige Gemeinde bilden.

Ich stehe für eine solide Haushaltsführung, die durch eine gute Finanzplanung Handlungsspielräume schafft und die Grundlage bildet, um für unsere Gemeinde nachhaltig die besten Lösungen finanzieren zu können.“

Wir sind finanziell sehr gut aufgestellt. In 2026 wird Stuhr vollständig schuldenfrei sein. Das ist ein großer Erfolg. Doch genau diese gute Ausgangslage verpflichtet uns, verantwortungsvoll weiterzudenken. Große Investitionen stehen an – in Infrastruktur, Hallenbad, Bildung, Wohnraum, die Linie 8 und im Energiebereich. Diese können und müssen wir angehen, ohne unsere finanzielle Stabilität zu gefährden. Daher keine Abenteuer mit unausgegorenen Ideen!

Ich setze mich dafür ein, dass wir auch künftig mit Augenmaß wirtschaften. Es geht nicht darum, Schulden grundsätzlich zu vermeiden, sondern sie dort gezielt einzusetzen, wo sie nachhaltigen Nutzen für unsere Gemeinde stiften.

Eine vorausschauende Finanzplanung ist dafür entscheidend. Sie ermöglicht es uns, Handlungsspielräume zu erhalten und gleichzeitig flexibel auf neue Entwicklungen zu reagieren.

Ein konkreter Hebel liegt in der besseren Nutzung von Fördermitteln. Ich möchte ein professionelles Fördermittelmanagement etablieren, um Programme von Bund und Land systematisch für Stuhr zu nutzen. So können wir zusätzliche finanzielle Ressourcen erschließen und neue Projekte trotzdem finanzieren und schneller umsetzen.

So verbinde ich finanzielle Solidität mit gezielten Zukunftsinvestitionen – damit Stuhr auch morgen handlungsfähig bleibt und sich nachhaltig weiterentwickeln kann.

Fragen, Anregungen, Kritik?

Ich freue mich von Ihnen zu hören!

Am 13.09.2026 für ein modernes Stuhr!

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